Wie wirkt das Lieferkettengesetz? Blick in die Praxis

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Seit 2023 ist in Deutschland das Lieferkettengesetz in Kraft. Doch welche Wirkung hat es bisher und wie kann es von Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen genutzt werden?
Die Romero Initiative (CIR) hat im Rahmen des Lieferkettengesetzes für Betroffene Beschwerden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht. Eine Beschwerde richtet sich gegen den Metallkonzern Aurubis, der seit Jahren Kupfererz aus einer Mine in Mexiko importiert. Die Mine ist für eine der größten Umweltkatastrophen in der Geschichte Mexikos verantwortlich – mit schwerwiegenden menschenrechtlichen Konsequenzen. Eine Reihe weiterer Beschwerden hat die CIR gegen Agrarkonzerne zu Palmöllieferketten vorgelegt. Ein brutaler Agrarkonflikt hat dort zur Ermordung und Vertreibung von Kleinbäuer*innen geführt.
Christian Wimberger von der Romero Initiative wird über den aktuellen Stand der Fälle und die Hürden bei der Nutzung des Gesetzes berichten.
Am 24.11.2026 geht es weiter mit „Gute Regeln brauchen gute Bürokratie” mit den Bürokratiemonstern. [Zur Veranstaltung →]
Um Anmeldung wird gebeten. Der Link wird am Tag der Veranstaltung per Email verschickt.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) setzt sich für eine gerechte Welt ein, in der Unternehmen und Politik Menschenrechte achten. Der Münsteraner Verein unterstützt Partnerorganisationen in Mittelamerika und verbindet diese Zusammenarbeit mit Kampagnen- und Bildungsarbeit in Deutschland, etwa zu würdiger Arbeit, Klimagerechtigkeit und Lieferketten.

Kontakt:
Für Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de
