The socioeconomics of Cobalt and iron ore mining. Case studies of D. R. Congo and South Africa

Referenten: Jaques Nzumbu Mwanga, Demokratische Republik Kongo; Soziologe, Politologe, sowie Experte Rohstoffgovernance. Forschungsleitung und Naturressourcenmanagement in der kongolesischen NRO Centre Arrupe Pour La Recherche et La Formation (CARF) und Claude Kabemba, Südafrika; Geschäftsführer der Open Society Initiative  for Southern Africa (OSISA) und der Southern Africa Resource Watch (SARW).

Organisiert von Oscar Choque (Fachpromotor für Rohstoffpolitik, Entwicklung und Migration; Mitglied bei AYNI Verein für Ressorcengerechtigkeit e.V.) und der Graduierten- und Forschungsakademie (GraFa) der TU Freiberg in Kooperation mit der SEBIT.

Die deutsche Automobilindustrie gilt derzeit als Musterbeispiel für eine Industrie im Umbruch: Autohersteller investieren Billionen in das Design neuer Elektroautos und die Konstruktion ihrer Produktionsstätten. In Zeiten, in denen nachhaltige Alternativen für die Automobilindustrie zunehmend wichtiger werden, lenkt der Elektromoblitätsmarkt seine Aufmerksamkeit auf den Rohstoff Kobalt. Ungefähr zwei Drittel des Metalles werden heutzutage in der Demokratischen Republik Kongo gefördert und nachhaltiger Bergbau ist im Land eine andauernde Herausforderung. Jaques Nzumbu wird die Situation des Kleinbergbaus im Kobaltabbau schildern.

Südafrika ist ebenso ein extrem rohstoffreiches Land: gemessen an den Erträgen ist es der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt, angeführt von der Demokratischen Republik Kongo; Deutschland importiert Steinkohle zur Stromgewinnung aus Südafrika; westliche und asiatische Länder sind in der Stahlproduktion auf südafrikanisches Eisenerz angewiesen, außerdem beherbergt Südafrika zusammen mit Simbabwe 95% der globalen Platinvorräte.Der Abbau und Transport dieser Ressourcen hat ernsthafte Folgen für die Lokalbevölkerung und die Umwelt. Dr. Claude Kabemba wird von den sozialen Protesten gegen den Bergbau in Südafrika berichten. 

Zugang zur Veranstaltung:

https://us02web.zoom.us/j/5876190867
 

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

The German automotive industry is currently regarded as a prime example of an industry in upheaval: carmakers are investing billions in the design of new electric cars and the construction of their production facilities. In times where, sustainable alternatives for the automotive sector get increasingly important, the e-mobility market draws its attention towards the commodity Cobalt. Around two-thirds of this metal is now mined in the Democratic Republic of Congo, and sustainable mining in the developing country is a long-term challenge. Mr. Jacques Nzumbu will show in the online seminar the situation of small-scale mining in the mining of cobalt

 Measured in terms of output, southern Africa is the second largest copper producer in the world after D. R. Congo, Germany imports coal from South Africa for part of its electricity generation, western and Asian countries rely on South African iron ore for steel production, South Africa and Zimbabwe have 95 percent of the world's platinum reserves. The mining and transportation of these raw materials has serious consequences for local communities and the environment. Dr. Claude Kamemba will show us the present situation of social protests in mining in South Africa.

Link for the event:

https://us02web.zoom.us/j/5876190867
 

The event is free of charge and without any need to register.

Online Seminar in englischer Sprache

Di, 26.1.2021 - 15:00

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