Das Auto - Der deutschen liebstes Kind. Verhindert der Automobilismus die Verkehrswende?

Einst galt es als des Deutschen liebstes Kind und Jobmotor der Republik: Das eigene Auto gehörte zur privaten Freiheit wie das Eigenheim mit Garten im Grünen. Das Auto war Teil der Biographie von Millionen. In seinem Lack spiegelte sich das Auf und Ab des Lebens. Doch der Lack scheint ab, spätestens seitdem Staus, Grenzwerte, Dieselkrise und Fahrverbote die Diskussion beherrschen. Der Börsenwert globaler Mitfahrdienste übersteigt bald die Aktien ehrwürdiger deutscher Autokonzerne. Das Festhalten am Eigentum wird zum volkswirtschaftlichen Problem.
Neben der politischen Dimension sind es aber die unzähligen Alltagsfragen, die das Auto zur Diskussion stellen: Stehe ich per Auto im Stau oder ist die S-Bahn schneller? Zahle ich die nächste Reparatur oder melde ich mich beim Carsharing an? Überlasse ich Fremden meinen Wagen und verdiene statt zu zahlen? Und was sind das für neue Kleinbusse, mit denen der Nahverkehr wirbt?

Wir möchten Sie einladen, gemeinsam mit Dr. Christian Scherf, Mitautor des Buches „Erloschene Liebe? Das Auto in der Verkehrswende“, zu diskutieren: Ist das Privatauto – und damit das Autoland Deutschland – am Ende, oder leben Totgesagte, wieder einmal länger?
 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig.

Kooperationspartner: riesa efau. Kulturforum Dresden

Für Rückfragen wenden Sie sich an die Koordinationsstelle der SEBIT:
Tel: 0351/4923370
E-Mail: eine-welt@sebit.info

Vortrag mit Diskussion

Mo, 26.11.2018 - 19:00

riesa efau. Kulturformum Dresden, (Motorenhalle)
Wachsbleichstraße 4a
01067 Dresden