© Foto: Toxic Harvest Toxic harvest
Regie: Andréa Gema / Südafrika, Deutschland / 2025 / Sprache: OmdU / Doku | 63 Min.
Der Einsatz hochtoxischer Pestizide ist in der Europäischen Union (EU) verboten – ihr Export in Länder außerhalb der EU jedoch nicht. So gelangen gefährliche Chemikalien weiterhin in den globalen Süden, wo sie schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt haben. Besonders gravierend sind die Auswirkungen jedoch für jene, die in der Landwirtschaft direkt mit diesen Stoffen in Berührung kommen. Doch nicht nur Menschen sind betroffen: Hochtoxische Pestizide belasten auch Böden und Gewässer und schädigen somit ganze Ökosysteme.
Der Dokumentarfilm «Toxic Harvest» begleitet Landarbeiter*innen, die durch den Kontakt mit giftigen Pestiziden gesundheitliche Schäden erlitten haben. Fachleute sowie agrarökologische Kleinbäuerinnen und -bauern erläutern die Gefahren dieser Stoffe und zeigen nachhaltige Alternativen auf.
Im Anschluss an den Film führen wir ein Gespräch mit Tina Marie Jahn. Sie arbeitet als Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung beim INKOTA-netzwerk e.V. und beschäftigt sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen industrieller Landwirtschaft, insbesondere im Globalen Süden. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Frage, wie Landwirtschaft und Ernährungssysteme gerechter, nachhaltiger und weniger abhängig von umweltschädlichen Produktionsweisen gestaltet werden können.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Kooperationspartner: Aktion Eine Welt Aue e.V., INKOTA-netzwerk e.V.
Kontakt:
Für Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.
Tel: 0351/43837872
E-Mail: sebit@aha-bildung.de
